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Sonntag, 21. Juli, 2024

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Aufgeklärt: Keine Messerattacke auf Joggerin in Schermbeck

Ermittlungen enthüllen Selbstverletzung als Ursache für den vermeintlichen Angriff

Die Ermittlungen zu einer angeblichen Messerattacke auf eine Joggerin in Schermbeck haben eine unerwartete Wendung genommen: Die Polizei bestätigte, dass die Verletzungen von der Betroffenen selbst zugefügt wurden und keine weitere Person involviert war.
Die Ermittlungen zu einer angeblichen Messerattacke auf eine Joggerin in Schermbeck haben eine unerwartete Wendung genommen: Die Polizei bestätigte, dass die Verletzungen von der Betroffenen selbst zugefügt wurden und keine weitere Person involviert war. Bild: Bludau

Die Ermittlungen zu einer angeblichen Messerattacke auf eine Joggerin in Schermbeck haben eine unerwartete Wendung genommen: Die Polizei bestätigte, dass die Verletzungen von der Betroffenen selbst zugefügt wurden und keine weitere Person involviert war.

Dramatische Wendung: Verletzungen der Joggerin in Schermbeck selbst zugefügt

Zehn Tage nach einer vermeintlichen Messerattacke auf eine Joggerin in Schermbeck hat der Fall eine dramatische Wende genommen. Die junge Frau hat sich die Verletzungen offenbar selbst zugefügt.

Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag (20.6.) in einer Erklärung indirekt bestätigt. „Dank der akribischen und sensiblen Arbeit kann nunmehr hinreichend sicher festgestellt werden, dass dem Vorfall vom Montagabend (10. Juni, 19.30 Uhr) auf einem Waldweg in Schermbeck kein versuchtes Tötungsdelikt zugrunde liegt“, heißt es in einer Mitteilung.

Ermittlungsergebnis: Keine weiteren Personen an vermeintlichem Angriff beteiligt

Eine erneute eingehende Vernehmung der Betroffenen habe ergeben, dass neben der Betroffenen selbst keine weitere Person in das Geschehen involviert war. Die junge Frau muss sich die schweren Verletzungen also selber zugefügt haben.

Es habe, heißt es in der Erklärung weiter, zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung durch einen unbekannten Tatverdächtigen gegeben, wie die Polizei Duisburg feststellt. Die Ermittlungen würden daher zeitnah zu einem Abschluss gebracht.

Zu weiteren Hintergründen der sogenannten „Selbstbeibringung“ der jungen Frau gab Staatsanwältin Jill McCuller am Donnerstag (20.6.) keine weiteren Auskünfte.

Viel Anteilnahme in der Bevölkerung

Die vermeintliche Attacke auf die junge Frau hatte in der Bevölkerung für Entsetzen gesorgt. Ein Großaufgebot der Polizei hatte unmittelbar nach der Tat nach Spuren gesucht und die Fahndung eingeleitet. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz.

Am Freitag vergangener Woche hatte eine Einsatzhundertschaft in der Umgebung des vermeintlichen Tatorts im Grenzgebiet zwischen Schermbeck und Dorsten erneut nach verwertbaren Spuren gesucht.

Zuletzt war eine erste vage Täterbeschreibung veröffentlicht worden. Doch diesen Täter hat es nie gegeben.

Lest dazu auch:

Dramatische Wende nach „Messerattacke“ in Schermbeck Angriff auf Joggerin hat es nie gegeben (Dorstener Zeitung)

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