artPark Hoher Berg erfüllt letzten Wunsch von Bernd Caspar Dietrich

Ein Festival zwischen Trauer, Dankbarkeit und Lebensfreude
Abschied von Bernd Caspar: Sommerfest war ein Fest des Lebens. Es waren vier Tage voller Emotionen, Erinnerungen und Begegnungen. Nur wenige Tage nach dem Tod von Bernd Caspar Dietrich (✞ 02.06.2026) stand im artPark Hoher Berg eine schwierige Entscheidung an: Sollte das lange geplante Sommerfestival stattfinden oder abgesagt werden?
Für die Menschen, die Bernd Caspar Dietrich am nächsten standen, gab es darauf letztlich nur eine Antwort. Denn der Künstler, Visionär und Mitbegründer des artParks hatte sich ausdrücklich gewünscht, dass das Festival auch nach seinem Tod durchgeführt wird.
Und so wurde das Sommerfestival 2026 genau das, was er sich gewünscht hätte: Keine Trauerfeier, sondern eine Feier für das Leben.
Hella Sinnhuber und Stefanie Nowoczin tragen das Festival
Für Hella Sinnhuber, Ehefrau, Mitgründerin, Kuratorin und gute Seele des artParks, waren die vergangenen Wochen von Trauer, Abschied und organisatorischen Herausforderungen geprägt. Gemeinsam mit der artPark-Teamheldin Stefanie Nowoczin und zahlreichen Unterstützern aus Familie und Freundeskreis stemmte sie dennoch die Mammutaufgabe, das Festival wie geplant umzusetzen.
Wer die beiden während der Veranstaltung erlebte, spürte die Belastung der vergangenen Wochen. Gleichzeitig war aber auch sichtbar, mit wie viel Herzblut, Kraft und Entschlossenheit sie Bernds letzten Wunsch verwirklichten.
Das Ergebnis war ein lebendiger, kreativer und bewegender Ort voller Kunst, Musik und Begegnungen.

Bernd war überall präsent
Der Verstorbene war während des gesamten Festivals spürbar präsent. In den Bäumen des artParks hingen Fotografien von Bernd Caspar Dietrich sowie gemeinsame Bilder von Hella und Bernd. Viele Besucher blieben stehen, betrachteten die Aufnahmen und erinnerten sich an persönliche Begegnungen.
Besonders bewegend war die Vorführung der Dokumentation „Hella & Bernd“. Im anschließenden Filmgespräch standen Regisseurin Fitore Muzaqi und Hella Sinnhuber den Gästen Rede und Antwort. Dabei wurde deutlich, wie eng Kunst, Liebe, Freundschaft und gemeinsames Schaffen das Leben des Künstlerpaares geprägt haben.
Kunst, Musik und Begegnung an jeder Ecke
Ganz im Sinne des artPark-Gedankens bot das Festival ein außergewöhnlich vielfältiges Programm.
Ein Workshop-Karussell lud zum Mitmachen ein, während mehrere Vernissagen neue künstlerische Perspektiven eröffneten. Mit Klang-Qi-Gong von Anne Suchalla und Lu Brincks entstanden Momente der Ruhe und Achtsamkeit.
Große Aufmerksamkeit erhielt auch die Gruppenausstellung mit Werken von David Eicher, Karl Banski, Luca Bonfanti, Bernd Caspar Dietrich, Hella Sinnhuber und Die Kegelrobben.
Die Ausstellung machte eindrucksvoll sichtbar, wie vielfältig und lebendig das Netzwerk rund um den artPark geworden ist.

Eine Bühne für Kreativität
Auf der Open Stage zeigte sich die ganze Bandbreite der Kulturszene. Mit dabei waren Chris Seidler & Carlos, Heike Gebhardt & Simon Schmucker, Anna Spohr & Remco Hooijkaas, Mrs. Pope sowie Zwakkelmann & Vicky Stachowiak, Christoph Clöser, Tycho Schottelius, Kikikustik und Thomas Machoczek & Freunde.
Zwischen Musik, Gesprächen und spontanen Begegnungen entstand genau jene Atmosphäre, für die Bernd Caspar Dietrich den artPark einst geschaffen hatte.

Die „Kathedrale der Namenslosen“ wurde vollendet
Ein besonderer Moment war die Präsentation der „Kathedrale der Namenslosen“.
Bis kurz vor seinem Tod hatte Bernd Caspar Dietrich an diesem Projekt gearbeitet. Nach seinem Tod setzte das artPark-Team alles daran, das Werk rechtzeitig zum Festival fertigzustellen.
Die Vorstellung der Installation wurde für viele Besucher zu einem emotionalen Höhepunkt. Sie zeigte eindrucksvoll, wie eng das Vermächtnis des Künstlers mit dem artPark verbunden bleibt.

Ein Abschied ganz in seinem Sinne
Wer an diesen Tagen durch den artPark ging, erlebte keine Veranstaltung im Zeichen der Trauer. Natürlich waren Verlust und Abschied spürbar. Doch noch stärker waren Lebensfreude, Kreativität, Gemeinschaft und Dankbarkeit. Genau das machte dieses Festival so besonders.
Vermächtnis lebt weiter
Der Tod von Bernd Caspar Dietrich hinterlässt eine große Lücke in der regionalen Kunst- und Kulturszene. Das Sommerfestival 2026 hat jedoch eindrucksvoll gezeigt, dass seine Ideen, seine Vision und sein Geist weiterleben.
Im artPark Hoher Berg wurde an diesem Wochenende nicht nur Kunst gefeiert. Es wurde das Leben gefeiert.


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Abschied von Bernd Caspar: Sommerfest war ein Fest des Lebens



























