Erinnerung an Deportationen und NS-Verbrechen

Riga-Ausstellung im Jüdischen Museum. Das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten zeigt vom 12. Mai bis 17. Juni 2026 die Ausstellung „Riga: Deportationen – Tatorte – Erinnerungskultur“. Sie erinnert an die Verbrechen der Nationalsozialisten im besetzten Lettland.
Erinnerung an Opfer der Deportationen
Ab 1941 begann in Lettland die systematische Vernichtung von Menschen im Zuge der sogenannten „Endlösung“. Mehr als 25.000 Männer, Frauen und Kinder wurden dorthin deportiert. Viele starben bereits während der Transporte.
Die Überlebenden wurden unter anderem in das Ghetto Riga, das Lager Jungfernhof oder das Konzentrationslager Kaiserwald gebracht. Zehntausende Opfer wurden später in den Wäldern von Rumbula und Bikernieki ermordet und anonym verscharrt.
Wanderausstellung zum Gedenken
Die Ausstellung ist Teil eines Projekts des Riga-Komitees und wurde anlässlich des 80. Jahrestages der Massaker kuratiert. Ziel ist es, Raum für Erinnerung, Aufklärung und Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen zu schaffen.
Eröffnung und Besuch
Die offizielle Eröffnung findet am 20. Mai um 19:30 Uhr statt. Da die Ausstellung im Veranstaltungsraum gezeigt wird, ist sie nicht durchgehend zugänglich. Besucherinnen und Besucher sollten sich vorab über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.
Der Eintritt ist frei.
Info-Block
Ausstellung: Riga – Deportationen, Tatorte, Erinnerungskultur
Zeitraum: 12. Mai bis 17. Juni 2026
Ort: Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten
Offizielle Eröffnung: 20. Mai, 19:30 Uhr
Eintritt: kostenlos

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Riga-Ausstellung im Jüdischen Museum



























