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Sonntag, 21. Juli, 2024

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Über eine Million Euro für Jüdisches Museum in Dorsten

Stiftung Jüdisches Museum Westfalen in Dorsten feiert 25-jähriges Jubiläum

Einen Grund zu feiern hatten jetzt Vorstand und Kuratorium der Stiftung Jüdisches Museum Westfalen und der Trägerverein in Dorsten.
Strahlende Gesichter: Über insgesamt 1,25 Millionen Euro Fördermittel für das Jüdische Museum Dorsten freuen sich anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Stiftung Jüdisches Museum Westfalen v.l. n.r.: Dr. Hauke-Hendrik Kutscher, Friedhelm Fragemann, Dirk van Buer, Dr. Michael Schulte, Dr. Kathrin Pieren, Ludger Samson, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Georg Möllers. Foto: Privat

Einen besonderen Grund zu feiern hatten jetzt Vorstand und Kuratorium der Stiftung Jüdisches Museum Westfalen und der Trägerverein des Jüdischen Museums in Dorsten.

Seit mittlerweile 25 Jahren unterstützt die Stiftung das Jüdische Museum, das durch den „Verein für jüdisches Geschichte und Religion e.V. Dorsten“ erfolgreich betrieben wird, mit finanziellen Mitteln und ehrenamtlicher Arbeit.

Stiftung mit Sitz in Dorsten wurde 1999 gegründet

Die Stiftung mit Sitz in Dorsten/Westfalen wurde im Jahr 1999 gegründet und erhielt noch im selben Jahr die Genehmigungsurkunde des Innenministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen. Das aktuelle Stiftungsvermögen in Höhe von 1,3 Millionen Euro wurde seinerzeit mit 1,0 Millionen Euro vom Kreis Recklinghausen und mit 0,3 Millionen Euro von der damaligen Kreissparkasse Recklinghausen finanziert. Die Stiftung dient der wissenschaftlichen, pädagogischen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Judentums. Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ist der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff.

Mitfinanzierung der Kosten des laufenden Museumsbetriebs

Die Stiftungserträge werden in erster Linie zur Mitfinanzierung der Kosten des laufenden Museumsbetriebs eingesetzt. Darüber hinaus schätzt die Stiftung es sehr, dass Erinnerungen und Gedächtnis in unserer Gesellschaft gewahrt werden. „Bis zum Jahr 2023 beliefen sich die Fördermittel auf rund 1,235 Mio. Euro. Das ist herausragend“, so Bürgermeister Stockhoff.

Wissenschaftliche Erforschung der westfälisch-jüdischen Geschichte

Die Förderung aus den Mitteln der Stiftung dienen insbesondere der wissenschaftlichen Erforschung der westfälisch-jüdischen Geschichte und der Organisation von Ausstellungen. „Ein gutes Beispiel dafür ist die momentan laufende Kunstausstellung „Shtetl – arayn und aroys“ – Kunst der jüdischen Renaissance aus der Sammlung „Rubinstein-Horowitz“, freut sich Museumsleiterin Dr. Kathrin Pieren über die Fördermittel. Die Ausstellung zur Geschichte der Schoa-Überlebenden Schwester Johanna Eichmann aus Dorsten, die eine Klasse des Paul-Spiegel-Berufskollegs Dorsten in Kooperation mit dem Jüdischen Museum und dem Verein ZWEITZEUGEN e.V. 2023 gestaltet hat, ist ein weiteres überzeugendes Projekt des Museums.

“Gerade in Zeiten von Migration und der damit verbundenen ethnischen, kulturellen und religiösen Vielfalt ist dem Jüdischen Museum besondere Bedeutung beizumessen.”

Dr. Michael Schulte und Ludger Samson vom Stiftungsvorstand

„Gerade in Zeiten von Migration und der damit verbundenen ethnischen, kulturellen und religiösen Vielfalt ist dem Jüdischen Museum besondere Bedeutung beizumessen“, reflektieren Dr. Michael Schulte und Ludger Samson vom Stiftungsvorstand hauptsächlich die jüngst vergangen Jahre. Das Museum klärt auf, informiert, wahrt Erinnerungen und baut Brücken für das gesellschaftliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Mit seiner intensiven politischen Bildungsarbeit unterstützt es die Entwicklung von Zivilcourage und demokratischem Bewusstsein insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Gute Zusammenarbeit mit Jüdischem Museum und Trägerverein

„Unsere Stiftung freut sich auf die weitere gute und gemeinsame Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum und seinem Trägerverein in Dorsten“, verspricht Geschäftsführer Dirk van Buer, Das Museum und den Verein auch künftig zuverlässig mit Fördermitteln ausstatten zu können. „Denn, die Stiftung ist für die Ewigkeit gedacht“.

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Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp, Vollblut-Journalist mit tiefer Verwurzelung in Dorsten und der Herrlichkeit. Viele Jahre war er das Gesicht des Stadtspiegels in Dorsten, jetzt ist er der verantwortliche Redakteur bei Dorsten.live – dem jungen, frechen Auftritt im Netz und einmal monatlich gedruckt als Magazin. Von Lembeck aus hat Olaf Hellenkamp ganz Dorsten im Blick. ✉️ olaf.hellenkamp@dorsten.live 📞 02362 9193-16

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