Vortrag im Jüdischen Museum Westfalen

Spurensuche zwischen Rhein und Weser
Vergessenes jüdisches Landleben. Welche Rolle spielten jüdische Viehhändler im westfälischen Alltag? Sprachen jüdische Familien auf dem Land Plattdeutsch? Und warum wurde ausgerechnet ein Dorf nach 1945 zur ersten Bleibe für Hunderte befreite Zwangsarbeiterinnen? Fragen wie diese greift der Journalist und Historiker Gisbert Strotdrees in seinem Buch „Jüdisches Landleben – vergessene Welten in Westfalen“ auf.
Vortrag mit historischem Tiefgang
Am Donnerstag, 25. September 2025, stellt Strotdrees sein Werk im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten vor. Beginn ist um 19.30 Uhr. Mit präziser Recherche und erzählerischem Gespür rekonstruiert der Autor das jüdische Leben auf dem Land, das über Jahrhunderte das Bild vieler Dörfer prägte – bis es in der Zeit des Nationalsozialismus brutal zerstört wurde.
Lebendige Geschichte statt Zahlen und Daten
Strotdrees verbindet historische Fakten mit persönlichen Geschichten, die bis heute nachhallen. So beleuchtet er die wirtschaftliche Bedeutung jüdischer Kauffrauen und Viehhändler ebenso wie die Verfolgung und Entrechtung während des Novemberpogroms 1938. Auch die Gründung eines Kibbuz in Westfalen findet in seinen Ausführungen einen Platz.
Infokasten: Veranstaltung im Überblick
Thema: „Jüdisches Landleben – vergessene Welten in Westfalen“
Referent: Gisbert Strotdrees
Datum: Donnerstag, 25. September 2025
Beginn: 19.30 Uhr
Ort: Jüdisches Museum Westfalen, Dorsten
Eintritt: 6 Euro

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Vergessenes jüdisches Landleben



























