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Donnerstag, 25. Juli, 2024

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Heimatpreis des Landes NRW

Die Stadt Dorsten lobt in diesem Jahr zum ersten Mal den Heimatpreis des Landes NRW aus. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Eine Jury hat die Gewinnerinnen und Gewinner ermittelt.

Bild: unbekannt

Die Stadt Dorsten verleiht in diesem Jahr erstmalig den Dorstener Heimatpreis auf der Grundlage des Heimatpreises des Landes NRW. Mit dem Heimatpreis ehrt die Stadt Dorsten herausragendes Engagement für Aktivitäten, die den Lebensort Dorsten sowie die Verbundenheit der Menschen mit ihrem Leben in Dorsten stärken. Sie würdigt auch Engagements, mit der Menschen ihre Heimat vorbildlich gestalten sowie Stadtgeschichte und kulturelles Erbe sichtbar machen.

Die Bewerbung für den Heimatpreis soll sich nach Möglichkeit auf ein konkretes Projekt beziehen, das einen direkten Heimatbezug zum Ort oder zur Geschichte des Ortes hat. Die Projekte müssen für die Öffentlichkeit erleb- oder nutzbar sein. Es kann sich auch um Projekte handeln, die in Kooperation mit öffentlichen Institutionen umgesetzt wurden. Das ehrenamtliche Engagement muss dabei jedoch sehr deutlich ablesbar sein und entscheidende Beiträge geleistet haben. Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 5000 Euro. Es wird in Abstufungen an drei Preisträger verliehen.

Zwölf Bewerbungen sind im Büro für Bürgerengagement, Ehrenamt von Sport eingegangen. Leiter Joachim Thiehoff berichtet, dass die Jury, die vom Beirat des Vereins „Dorsten Dank(t) Dir“ gebildet wird, vor äußerst schweren Entscheidungen stand.

Heimatpreis 2023: Ehrung im Gemeinschaftshaus Wulfen, Dienstag, 7. November, 19 Uhr

Die feierliche Vergabe des Heimatpreises wird im Rahmen der jährlichen Präsentation des Heimatkalenders am 7. November 2023 (Dienstag) um 19 Uhr im Gemeinschaftshaus Wulfen stattfinden. Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff wird dabei sein. Die Vereine und Gruppen, die die ersten drei Plätze belegen, sind von der Stadt Dorsten bereits im Vorfeld informiert worden.

Platz eins geht an den Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten e.V., der die Jury mit Stadtgeschichte(n) für Kinder im Grund- und Vorschulalter – erzählt von der Lippe-Biber-Bande – überzeugt hat. Mit dem Projekt, das mit einem Preisgeld in Höhe von 2500 Euro prämiert wird, möchte der Verein für Orts- und Heimatkunde Kinder ansprechen und sie für die Geschichte ihrer Stadt, in der sie leben, interessieren. Das erste Heft erschien im Herbst 2018, inzwischen sind elf weitere Ausgaben gedruckt. Erhältlich sind die Hefte zum Preis von 2,50 Euro u.a. in der Stadtagentur.

Über Rang zwei darf sich der Tischtennis-Verein Hervest-Dorsten freuen, der unter dem Motto „Wir gemeinsam für Dorsten und die Region“ die Themen Inklusion, Integration und Jugendarbeit „sportlich“ in den Fokus rückt und dafür ein Preisgeld in Höhe von 1500 Euro erhält. So gehört zu den insgesamt 18 Mannschaft im Verein auch ein Team, in dem an Parkinson erkrankte Menschen spielen. In der kommenden Saison wird eine Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen, in der Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam antreten – nach Aussage des Vereins sei das ein wohl einmaliges Projekt in Deutschland.  

Der dritte Platz geht an die Schützenkapelle Rhade, die sich mit ihrem Projekt „Neujahrskonzert 2023“ beworben hat. Der Aufwand ist enorm, für ein Wochenende im Jahr verwandelt sich die Rhader Turnhalle in einen imposanten Konzertsaal, mehr als 80 Musikerinnen und Musiker stehen auf der Bühne, auch die gesamte Organisation erfolgt in Eigenregie. In der Bewerbung heißt es u.a.: „Unsere mittlerweile traditionellen Neujahrskonzerte lösen bei allen Beteiligten ein Gefühl von Heimat aus: Es ist ein fester Termin im Jahr, auf den man sich freut und man fühlt sich zugehörig und als Teil einer Gemeinschaft. Der gesellschaftliche Zusammenhalt wird hierdurch gestärkt.“

1000 Euro Preis für musikalische Förderung der Schützenkapelle Rhade

Die Erlöse, teilt die Schützenkapelle Rhade mit, fließen vordergründig in die musikalische Ausbildung. Prämiert wird das Projekt mit einem Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

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