Vestische setzt auf externes Personal

Mehr Kontrollen in Bussen. „Einmal das Ticket, bitte“ – dieser Satz dürfte Fahrgästen der Vestischen ab September deutlich öfter begegnen. Ab dem 1. September sind zusätzliche Prüfteams in den Bussen unterwegs, um Fahrgäste auf ihren Fahrschein zu kontrollieren.
Zivil gekleidet und flexibel im Einsatz
Die neuen Prüfteams stammen von einem externen Dienstleister und arbeiten in Zivil. Sie konzentrieren sich vor allem auf stark frequentierte Linien und auf Busbahnhöfe. „Wer ohne gültiges Ticket fährt, schadet allen, die für ihre Fahrt bezahlen“, sagt Holger Becker, Centerleiter Angebot und Kundenmanagement bei der Vestischen. „Mit den zusätzlichen Kontrollen setzen wir ein Zeichen für Fairness.“
Abschied von der Technik – zurück zur Sichtkontrolle
Zum 1. Juli hatte die Vestische ihr elektronisches Einstiegskontrollsystem (EKS) abgeschaltet. Die Geräte zur Prüfung von Chipkarten und Barcodetickets wären bald erneuert worden – ein kostspieliges Unterfangen. Stattdessen setzen die Busse jetzt auf eine einfache Lösung: Fahrgäste zeigen ihr Ticket direkt beim Einstieg dem Fahrpersonal. „Das ist eine erste wirksame Hürde“, so Becker. „Die mobilen Prüfteams sorgen zusätzlich dafür, dass Schwarzfahrer kaum Chancen haben.“
Unterstützung für Fahrerinnen und Fahrer
Neben den neuen Prüfern bleiben auch die bewährten Präventionsteams im Einsatz. Sie bestehen aus Sicherheitskräften und einem Vestische-Mitarbeiter mit Ortskenntnis. Ihre Aufgabe: Fahrerinnen und Fahrer im Bedarfsfall zu unterstützen – etwa wenn sich Konflikte anbahnen.
Mit der verstärkten Präsenz will die Vestische nicht nur finanzielle Verluste reduzieren, sondern auch das Sicherheitsgefühl in ihren Bussen weiter erhöhen.
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