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Sprich mit mir!

Wenn das Smartphone stört – mehr Nähe bei der Erziehung

Sprich mit mir!
Ein typisches Bild: beim Kinderwagen schieben aufs Smartphone schauen. Für die Kinder kann das schwerwiegende Folgen haben. „Sprich mit mir“ ist die Aktion des Kreises, mit der Eltern für dieses Problem sensibilisiert werden sollen. Plakat: Kreis Recklinghausen

Sprich mit mir! Stillen, füttern, spielen – und dabei aufs Smartphone schauen: Was für viele Eltern längst alltäglich ist, kann für ihre Kinder gravierende Folgen haben. Darauf macht ab sofort die neue Kampagne „Sprich mit mir“ des Kreis-Gesundheitsamtes aufmerksam.

Blickkontakt statt Bildschirm

„Gerade in den ersten drei Lebensjahren lernen Kinder, was sie für ihr späteres Leben brauchen – emotionale Bindung, Kommunikation, Vertrauen“, sagt Regina Maienhöfer vom Gesundheitsamt. „Diese Entwicklung geschieht nicht nebenbei, sie braucht die volle Aufmerksamkeit der Eltern. Wer ständig aufs Smartphone schaut, verpasst wichtige Signale seines Kindes.“

Das könne, so Maienhöfer, weitreichende Folgen haben: „Wir sehen, dass Kinder häufiger Probleme mit Sprache, Schlaf oder sogar beim Essen entwickeln, wenn der Kontakt zu den Bezugspersonen zu kurz kommt.“

Hilfreiche Tipps statt Zeigefinger

Die Kampagne will Eltern nicht belehren, sondern unterstützen. Sie gibt einfache Hinweise, wie sich digitale und echte Welt besser trennen lassen – etwa durch feste smartphonefreie Zeiten oder indem man dem Kind erklärt, warum man kurz aufs Handy schaut.

Kooperation mit Kitas und Jugendämtern

Um möglichst viele Familien zu erreichen, arbeitet das Gesundheitsamt mit Jugendämtern und Kindertagesstätten im Kreisgebiet zusammen. Plakate und Flyer informieren vor Ort, alle Materialien stehen zudem online unter www.kreis-re.de/sprichmitmir bereit.

„Wir wollen Eltern ermutigen, öfter mal das Handy wegzulegen und stattdessen ihrem Kind Zeit und Zuwendung zu schenken“, fasst Maienhöfer zusammen. „Davon profitieren am Ende alle.“


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Peter Gallin
Peter Gallin
Peter Gallin: Ihr Redakteur bei dorsten.live. Ich bin Peter Gallin und seit vielen Jahren im Lokaljournalismus tätig. Von 1988 bis 2000 war ich Redakteur beim Stadtspiegel Dorsten und habe den Stadtspiegel Haltern redaktionell mit aufgebaut. Zwischen 2011 und 2016 haben mich viele Leserinnen, Leser und Unternehmer als Redakteur und Medienberater der Lokallust Dorsten und Lokallust Haltern am See kennengelernt. Jetzt widme ich mich mit voller Energie dorsten.live. Dieses Onlinemagazin bringt aktuelle Nachrichten und Einblicke aus Dorsten – modern, authentisch und nah an den Menschen.

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