Dorstener Arbeit unterstützt Betroffene mit Projekt „DA-HEiM“

Neue Anlaufstelle für Menschen in Wohnungsnot
Mit dem neuen Projekt DA-HEiM bietet die Dorstener Arbeit gGmbH ab sofort eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, die von Wohnungsverlust oder Wohnungsnot betroffen sind. Das Angebot richtet sich an Jugendliche, Familien, Alleinstehende und Seniorinnen und Senioren in Dorsten, die Hilfe rund um das Thema Wohnen benötigen.
Ziel des Projekts ist es, Wohnraum zu sichern, neue Perspektiven zu eröffnen und Wohnungslosigkeit vorzubeugen. Damit erweitert die Dorstener Arbeit ihr soziales Unterstützungsangebot um eine wohnortnahe, niedrigschwellige Hilfe.
Kooperation und Netzwerk in Dorsten
Um Betroffene bestmöglich zu unterstützen, arbeitet die Dorstener Arbeit eng mit dem Sozialamt Dorsten, dem Jobcenter, der Wohnungslosenhilfe der evangelischen Kirche Dorsten und Bottrop sowie dem Seniorenbeirat Dorsten zusammen.
Diese Kooperation sorgt dafür, dass Ratsuchende schnell an die richtigen Fachstellen vermittelt werden. So entsteht ein lokales Netzwerk, das Menschen in schwierigen Lebenssituationen umfassend begleitet.
Beratung, Workshops und Formularhilfe
Im Mittelpunkt des Projekts DA-HEiM steht die individuelle Beratung. Ob Mietschulden, Probleme mit Vermietern oder Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche – gemeinsam mit den Ratsuchenden werden praktikable Lösungen entwickelt.
Ab Januar 2025 finden zudem praxisnahe Workshops statt, immer dienstags von 9:00 bis 13:00 Uhr am Standort Am Holzplatz 19 in Dorsten. Dort lernen Teilnehmende handwerkliche Grundlagen rund um die erste eigene Wohnung.
Ergänzend bietet das Team eine Formularhilfe an: mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr hilft das Projekt beim Ausfüllen von Anträgen, etwa für Wohngeld, Bürgergeld oder GEZ-Befreiung. Termine können telefonisch oder über die Website vereinbart werden.
Förderung und Kontakt
Das Projekt DA-HEiM Dorsten wird im Rahmen des Bundesprogramms „EhAP Plus – Eingliederung hilft gegen Ausgrenzung“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie der Europäischen Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. Die Laufzeit ist vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2028 vorgesehen.
Bei Bedarf kommen die Beraterinnen und Berater auch zu den Ratsuchenden nach Hause – ein Angebot, das besonders für ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen wichtig ist.
Kontakt: Jeannette Boer (Tel. 02369 7419377), Katrin Floß (Tel. 02369 7410349) oder online unter www.dorstener-arbeit.de/projekte/da-heim.html.

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