Traditionszug kehrt auf die Hardt zurück

Ein vertrauter Klang auf der Hardt
Nikolauszug feiert großes Comeback. Drei Jahre lang blieb es still auf den Straßen der Hardt, wenn Anfang Dezember sonst Trompeten, Hufschlag und Kinderstimmen den Stadtteil erfüllten. In diesem Jahr aber kehrte der Nikolauszug eindrucksvoll zurück – und mit ihm ein Stück lebendige Stadtteiltradition. Rund 450 Teilnehmende begleiteten den Nikolaus und Knecht Ruprecht, die in einer festlich geschmückten Kutsche durch den Stadtteil zogen.
Planung mit Herz und Hand
Möglich wurde das Comeback dank der Ideenschmiede Hardt und einem neu formierten Organisationsteam, das in den vergangenen sechs Monaten intensiv an der Rückkehr des Zuges gearbeitet hatte. Unterstützt wurden sie von zahlreichen Engagierten, die den Umzug auf die Beine stellten und für einen reibungslosen Ablauf sorgten.
Die Route führte vom Hafencafé bis zum Pestalozzipark, wo bereits ab dem frühen Nachmittag das Winterfest gefeiert wurde. Viele Familien warteten dort geduldig auf den besonderen Ehrengast des Tages – den Bischof von Myra, der traditionell in die Rolle des Nikolaus schlüpft.

Sicherheit und Unterstützung im Hintergrund
Damit der Zug sicher durch die Straßen ziehen konnte, waren Polizei, Ordnungsamt und mehrere Helferteams im Einsatz.
Zehn Malteser, vier weitere Unterstützende sowie sechs Mitglieder des Orga-Teams begleiteten den Zug. Zwei Lkw des Unternehmens Galabau Vornbock sorgten für Absperrungen und die nötige Logistik. Bürgermeister Andreas Stockhoff zeigte sich nach dem Umzug sichtlich zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf.
Regen kann die Stimmung nicht trüben
Obwohl der Regen pünktlich gegen 17 Uhr einsetzte, ließen sich weder Kinder noch Erwachsene die Stimmung verderben. Die Fördervereine zeigten sich begeistert von der großen Resonanz.
Der Nikolaus selbst verteilte 330 gefüllte Tüten an die Kinder – und viele von ihnen gingen mit leuchtenden Augen und kalten, aber glücklichen Händen nach Hause.
Ein Signal für den Stadtteil
Der gelungene Nachmittag machte deutlich, welchen Stellenwert der Nikolauszug auf der Hardt besitzt. Für viele ist er mehr als ein vorweihnachtliches Ereignis – er ist ein Stück Identität, das Gemeinschaft schafft und Generationen verbindet. Dass er nach drei Jahren Pause so eindrucksvoll zurückkehrte, lässt die Vorfreude auf das kommende Jahr bereits wachsen.

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Nikolauszug feiert großes Comeback



























