Asphaltladung illegal entsorgt – Stadt Dorsten sucht Täter

Asphalt im Wald: Umweltfrevel bei Nacht
1.000 Euro Belohnung ausgesetzt. In der Nacht zum Samstag haben Unbekannte eine Lkw-Ladung frischen Asphalt in einem Waldstück am Tüshausweg abgeladen. Der Ort liegt rund 40 Meter von der nächsten Straße entfernt und ist nur über einen Waldweg erreichbar. Spaziergänger entdeckten die illegale Müllentsorgung am Samstagmorgen und informierten sofort die Behörden.
Laut ersten Schätzungen handelt es sich um etwa 10 bis 20 Kubikmeter Asphalt. Das genaue Volumen lässt sich jedoch erst beim Abtransport feststellen. Fachleute vermuten aufgrund des Schüttbilds, dass der Asphalt in zwei Fuhren gekippt wurde.
Stadt muss Umweltschaden aufwendig beseitigen
Mitarbeiter des Kommunalen Servicebetriebs Dorsten (KSD) werden den inzwischen ausgehärteten Asphalt so schnell wie möglich entfernen. Dazu bringen sie das Material in eine spezielle Verwertungsanlage. Außerdem müssen sie den belasteten Waldboden auf mehreren Zentimetern Tiefe ausheben.
Die Kosten für die Entsorgung sind erheblich: Die Stadt rechnet mit einem Betrag im hohen vier- bis niedrigen fünfstelligen Eurobereich – abhängig von der tatsächlichen Menge und Belastung. Ob ein Teil des Asphalts wiederverwendet werden kann, prüfen Fachkräfte derzeit.
Asphalt ist kein Müll – sondern Wertstoff
Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass Asphalt nicht entsorgt werden müsste. Vielmehr handelt es sich um einen wiederverwertbaren Baustoff. Fachgerecht aufbereitet, lässt er sich problemlos für neue Straßenbauprojekte nutzen. Die Stadt kann sich daher keinen Reim auf die illegale Ablagerung machen – zumal solche Straftaten nicht nur teuer, sondern auch umweltschädlich sind.
Stadt setzt 1.000 Euro Belohnung aus
Um die Täter zu überführen, bittet die Stadt Dorsten um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer sachdienliche Informationen liefern kann, die zu einer eindeutigen Identifizierung führen, erhält eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro.
Hinweise nimmt die Stadt per E-Mail unter grafitti@dorsten.de entgegen. Zudem hat die Polizei bereits ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Ziel ist es, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen – und damit ein klares Signal gegen Umweltkriminalität zu setzen.
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