Hubschrauber spürt drei Verdächtige auf

Flucht endet auf Acker
Mit einer Flucht vor einer Polizeikontrolle, die schließlich auf einem Feld bei Deuten endete, haben vier Insassen eines Opel Corsa am späten Donnerstagabend (20.08.2026) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst.
Gegen 23.51 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung den Opel auf der A31 bei Lembeck kontrollieren. Nach Angaben der Polizei folgte der Fahrer zunächst den Anhaltezeichen, beschleunigte dann jedoch und setzte seine Fahrt in Richtung Bottrop fort.
Ohne Licht über die Autobahn
Während der Flucht soll der Fahrer zeitweise ohne Licht unterwegs gewesen sein und auf dem Seitenstreifen den regulären Verkehr überholt haben. An der Anschlussstelle Schermbeck verließ der Opel die Autobahn und fuhr in Richtung Dorsten weiter.
Nach Polizeiangaben missachtete der Fahrer dabei mehrfach rote Ampeln. Schließlich bog der Wagen in den Kirchweg ab und fuhr über den Deutener Weg auf einen abgeernteten Acker, wo die Fahrt endete.
Vier Männer flüchten zu Fuß
Die vier Insassen verließen den Opel und rannten in Richtung eines Waldgebietes davon. Zur Fahndung setzte die Polizei unter anderem einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein.
So konnten ein 19-Jähriger und ein 20-Jähriger aus Reken sowie ein 22-Jähriger aus Essen festgenommen werden. Eine vierte Person konnte zunächst nicht gefunden werden.
Drogenverdacht und gestohlene Kennzeichen
Nach Angaben der Polizei erklärten die drei Festgenommenen, Cannabis konsumiert zu haben. Entsprechende Drogenvortests verliefen positiv. Da zunächst nicht geklärt werden konnte, wer am Steuer des Opel gesessen hatte, wurden allen drei Männern Blutproben entnommen.
Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten außerdem fest, dass die Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren und der Opel nicht zugelassen war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Umfangreiche Ermittlungen laufen
Auf die drei Männer kommt nun ein umfangreiches Strafverfahren zu. Die Ermittlungen dauern an. Gleichzeitig bittet die Polizei die noch flüchtige vierte Person sowie mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0251/275-0 zu melden.

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Flucht vor Polizeikontrolle endet im Feld



























