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Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall

24 Stunden wie Profis im Einsatz

Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall
23 Mädchen und Jungen schlüpften für 24 Stunden in die Rolle echter Feuerwehrleute. Foto: Bludau

Einmal Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann sein

Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall. Einmal so arbeiten wie die Großen – diesen Traum erfüllte sich die Jugendfeuerwehr Dorsten-Nord am vergangenen Wochenende. 23 Mädchen und Jungen schlüpften für 24 Stunden in die Rolle echter Feuerwehrleute, bezogen Quartier im Gerätehaus Lembeck und erlebten, wie sich eine Schicht bei der Feuerwehr anfühlt.

Von Fehlalarm bis Flammen

Kaum waren die Fahrzeuge überprüft und die Betten bezogen, ertönte der erste Alarm: eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Fehlalarm, wie im echten Leben auch. Doch schon bald folgten weitere Einsätze, die den Nachwuchs forderten: Ölspuren beseitigen, umgestürzte Bäume von der Straße räumen oder Brände löschen – die Jugendlichen meisterten alles, was ihre Betreuer für sie vorbereitet hatten.

Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall
In der Nacht um 1 Uhr ertönt der Alarmgong. Diesmal brannte es auf einem Parkplatz. Müde, aber hochkonzentriert rückte die Jugendfeuerwehr aus und meisterte auch diesen Einsatz. Foto: Bludau

„Wir haben mit echten Szenarien und Simulationen gearbeitet, um den Alltag so realistisch wie möglich nachzustellen“, erklärt Jens Tillmann, Jugendwart der Gruppe Nord. Unterstützt wurde er von engagierten Betreuern und dem Löschzug Lembeck, die für abwechslungsreiche und realitätsnahe Einsätze sorgten.

Einsatz und Alltag gehören zusammen

Doch nicht nur Blaulicht und Löschangriffe standen auf dem Programm. Zwischen den Alarmen warteten auch alltägliche Dienste: Fahrzeuge pflegen, Rasen mähen, gemeinsam kochen. Zwischendurch blieb Zeit für Mittagessen und ein Grillabend – bis in der Nacht um 1 Uhr der nächste Alarmgong ertönte. Diesmal brannte es auf einem Parkplatz. Müde, aber hochkonzentriert rückte die Jugendfeuerwehr aus und meisterte auch diesen Einsatz.

Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall
Ölspuren beseitigen, umgestürzte Bäume von der Straße räumen oder Brände löschen – die Jugendlichen meisterten alles, was ihre Betreuer für sie vorbereitet hatten. Foto: Bludau

Mehr als nur ein Spiel

Am Sonntagmorgen war die Schicht zu Ende. Viele waren erschöpft, aber glücklich – und um eine wertvolle Erfahrung reicher. „Die Jugendlichen sollen die Abläufe bei Einsätzen verinnerlichen. Denn die meisten wollen später selbst Teil der aktiven Feuerwehr werden“, resümiert Tillmann. Noch dürfen die jungen Nachwuchskräfte nicht zu realen Einsätzen ausrücken. Aber die Motivation ist groß: Sobald sie alt genug sind, wollen sie in den Löschzügen ihrer Wohnorte Verantwortung übernehmen, Brände bekämpfen und Menschen helfen.


Infokasten: Die Jugendfeuerwehr Dorsten-Nord

  • Teilnehmende: aktuell über 20 Kinder und Jugendliche
  • Alter: ab zehn Jahren ist der Einstieg möglich
  • Ziele: Brandschutzerziehung, Teamgeist, Vorbereitung auf die aktive Feuerwehr
  • Kontakt: Infos gibt es über die Löschzüge vor Ort oder direkt bei der Feuerwehr Dorsten

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Peter Gallin
Peter Gallin
Peter Gallin: Ihr Redakteur bei dorsten.live. Ich bin Peter Gallin und seit vielen Jahren im Lokaljournalismus tätig. Von 1988 bis 2000 war ich Redakteur beim Stadtspiegel Dorsten und habe den Stadtspiegel Haltern redaktionell mit aufgebaut. Zwischen 2011 und 2016 haben mich viele Leserinnen, Leser und Unternehmer als Redakteur und Medienberater der Lokallust Dorsten und Lokallust Haltern am See kennengelernt. Jetzt widme ich mich mit voller Energie dorsten.live. Dieses Onlinemagazin bringt aktuelle Nachrichten und Einblicke aus Dorsten – modern, authentisch und nah an den Menschen.

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