Deutsch-französische Woche begeistert

Eine Woche voller Eindrücke
Ein Austausch bringt neue Perspektiven mit sich. Internationale Begegnungen leben vom gemeinsamen Erleben. Das zeigte sich in der vergangenen Woche eindrucksvoll, als eine Gruppe Schüler:innen des Collège Nicolas Ledoux aus Dormans, der französischen Partnerstadt Dorstens, zu Gast an der Gesamtschule Wulfen war. Begleitet von zwei Lehrkräften verbrachten die Jugendlichen eine ereignisreiche Zeit, die Schulleiter Hermann Twittenhoff mit einem Satz zusammenfasste:
„Sie waren unsere Gäste – und wir wollten ihnen eine unvergessliche Woche ermöglichen.“
Unterricht, Alltag und erste Freundschaften
Das Team der Französischlehrkräfte – Sandra Schullerus, Michael Wolff und David Romero – hatte ein vielfältiges Programm vorbereitet. Nach einer offiziellen Begrüßung und einem Rundgang durch die Schule nahmen die Gäste am Unterricht teil und erhielten damit direkten Einblick in den Alltag ihrer deutschen Austauschpartner.
Für viele war das gemeinsame Lernen der erste Schritt, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen. Im Laufe der Woche entwickelten sich daraus schnell kleine Freundschaften, die über den Besuch hinaus bestehen sollen.
Kulturelle Höhepunkte zwischen Kunst und Geschichte
Besonders beeindruckend war der gemeinsame Ausflug nach Münster. Die Gruppe erkundete die Altstadt, nahm im LWL-Museum am deutsch-französischen Kunstworkshop „Farbkopie – Kombiporträt“ teil und ließ den Tag auf dem Weihnachtsmarkt ausklingen.
Zuvor stand ein Besuch im Bergbaumuseum Bochum auf dem Programm, das den Jugendlichen einen spannenden Blick in die industrielle Vergangenheit des Ruhrgebiets bot. Auch Dorsten selbst lernten die Gäste kennen: ein Empfang im Rathaus, ein Spaziergang durch die Innenstadt und ein abschließender Besuch im Freizeitbad Atlantis rundeten das Programm ab.
Europa im Kleinen erleben
Für Schulleiter Twittenhoff ist der Austausch mehr als ein Reiseprogramm. „Unsere Schulen sind seit vielen Jahren befreundet. Solche Begegnungen helfen unseren Schüler:innen, den europäischen Gedanken zu leben – ganz praktisch, mit echten Begegnungen und gemeinsamen Erlebnissen.“
Dass das Konzept aufgeht, bestätigten auch die begleitenden Lehrkräfte: Die Stimmung sei durchweg positiv gewesen, die Jugendlichen der Jahrgänge 7 bis 9 hätten großes Interesse gezeigt und viele kulturelle Eindrücke gesammelt.
Vorfreude auf ein Jubiläum
Bereits jetzt blicken beide Schulen auf ein besonderes Ereignis: Im kommenden Schuljahr wird das 50-jährige Austauschjubiläum gefeiert – ein halbes Jahrhundert lebendige Städtepartnerschaft und gelebtes Europa.

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Austausch bringt neue Perspektiven



























