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Dienstag, 10. März, 2026

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Rückbesinnung auf eigene Wurzeln

Gesamtschule im Austausch mit Künstlergruppe aus Peru

Rückbesinnung auf eigene Wurzeln
Die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln ist ein wesentliches Motiv in dem Stück „Ruru, el camino de las semillas – Ruru, der Weg der Samenkörner“. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Wulfen tauschten sich mit den Gästen aus Peru aus. Quelle: Marco Kolks

Rückbesinnung auf eigene Wurzeln. „Mit ihren fantasievollen Kostümen von schillernden Vögeln, von Naturgewalten und tanzenden Völkern entführten die fünf Darstellenden der Gruppe „Arena y Esteras“ die zuschauenden 9.-Klässler der Gesamtschule Wulfen im Forum in eine völlig andere Welt“, freut sich Schulleiter Hermann Twittenhoff.

Rückbesinnung ist wesentliches Motiv

Die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln ist ein wesentliches Motiv. Das Stück heißt „Ruru, el camino de las semillas – Ruru, der Weg der Samenkörner“. Mit Tanz, Gesang, Flöten und Akrobatik erzählen die Spieler zwischen 13-28 Jahren vom Wert der Natur und dem friedlichen Zusammenleben. „Doch die Umweltzerstö­rung ist auch in Peru ein großes Problem. Darauf will die Gruppe speziell hinweisen und mit den Schülergruppen aus Wulfen ins Gespräch kommen“, erklärt DG-Lehrerin Johanna Saalmann, die die Kultrurkaravane begleitete.

Eine Woche lang in Dorsten zu Gast

Es geht aber auch um die Traditionen der indigenen Bevölkerung Perus und soziale Gerechtigkeit. Und um die Themen Interkulturalität und das nachhaltige Leben im Einklang mit der Natur. Eine ganze Woche sind die weit gereisten Gäste in Dorsten. Sie wohnen bei Gastfamilien und arbeiten mit einer Schülergruppe aus dem Fach Darstellen und Gestalten in dieser Zeit zusammen. Eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklungen der Agenda 2030 von der Bundesre­gierung steht dabei im Zentrum: Nachhaltiger Konsum und Produktion. 

Das Leben in Villa El Salvador

Die Theaterschule „Arena y Esteras“ befindet sich in „Villa El Salvador“, einem Vorort von Lima (Peru) in einem Wüstengebiet. Siedler aus dem Hochland hatten zur Zeit der Gründung des Viertels in den 1970ern einfache Hütten aus Strohmatten hergestellt. Seitdem hat sich die Infrastruktur stark verbessert. Der größte Teil der Bevölkerung lebt nun in befestigten Gebäuden, es gibt Universitäten und eine Metro-Anbindung. Gewalt und Armut stellen vor Ort aber weiterhin große Probleme dar.

Das Projekt findet im Rahmen der Kinderkulturkarawane statt und wird gefördert von der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW, Kreativ Global II mit dem Institut Equalita und durch den Förderkreis Jugend e.V. der Stadt Dorsten.

Weitere Informationen: www.kinderkulturkarawane.de

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Peter Gallin
Peter Gallin
Peter Gallin: Ihr Redakteur bei dorsten.live. Ich bin Peter Gallin und seit vielen Jahren im Lokaljournalismus tätig. Von 1988 bis 2000 war ich Redakteur beim Stadtspiegel Dorsten und habe den Stadtspiegel Haltern redaktionell mit aufgebaut. Zwischen 2011 und 2016 haben mich viele Leserinnen, Leser und Unternehmer als Redakteur und Medienberater der Lokallust Dorsten und Lokallust Haltern am See kennengelernt. Jetzt widme ich mich mit voller Energie dorsten.live. Dieses Onlinemagazin bringt aktuelle Nachrichten und Einblicke aus Dorsten – modern, authentisch und nah an den Menschen.

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