Land Nordrhein-Westfalen unterstützt zwei Infrastrukturprojekte mit insgesamt 500.000 Euro

Stärkung des ländlichen Raums durch Fördermittel
Förderung für Rhade und Lembeck. Die Stadt Dorsten erhält eine halbe Million Euro Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Mittel fließen in zwei zentrale Projekte, die die Infrastruktur und Lebensqualität im ländlichen Raum deutlich verbessern sollen. Die Brücke Kippheide in Lembeck sowie der Forks Busch in Rhade profitieren dabei von jeweils 250.000 Euro.
Neue Brücke verbindet Stadtteile
Die Brücke Kippheide überquert die Bahnlinie Dorsten–Coesfeld und verbindet die Stadtteile Wulfen und Lembeck. Ihr Neubau ist ein wichtiger Bestandteil des Dorfentwicklungskonzepts Lembeck. Die neue Verbindung soll eine bestehende Lücke im Rad- und Fußwegenetz schließen und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöhen.
Der Förderantrag wurde im April 2025 eingereicht. Die Genehmigung erfolgte jetzt – der Baubeginn ist noch für dieses Jahr geplant. Mit dem Projekt treibt die Stadt den Ausbau nachhaltiger Mobilität im ländlichen Raum aktiv voran.
Forks Busch: Treffpunkt für alle Generationen
Auch im Stadtteil Rhade wird investiert. Nach dem erfolgreichen ersten Bauabschnitt im Forks Busch, bei dem ein neuer Spielbereich entstand, folgt nun die Gestaltung des Parkbereichs. Dort entstehen eine Boulebahn, Grillstellen, Sitzmöglichkeiten und eine überdachte Fläche.
Diese Maßnahmen erhöhen die Aufenthaltsqualität spürbar und schaffen einen attraktiven Treffpunkt für Kinder, Familien und Seniorinnen und Senioren. Der Baubeginn ist für Anfang 2026 geplant.
Stadt begrüßt Förderung als Zukunftssignal
Bürgermeister Tobias Stockhoff betont die Bedeutung der Förderzusage: „Diese Mittel verbessern gezielt die Lebensverhältnisse in unseren Außenbereichen. Die neue Brücke stärkt den Radverkehr, und der Forks Busch wird ein lebendiger Ort für das Miteinander.“
Er dankt dem NRW-Landwirtschaftsministerium, der Bezirksregierung Münster sowie dem Parlamentarischen Staatssekretär Josef Hovenjürgen für die Unterstützung.
Teil eines landesweiten Förderpakets
Die beiden Dorstener Vorhaben gehören zu einem Gesamtpaket von 141 Projekten, die in fünf Regierungsbezirken Nordrhein-Westfalens mit rund 17 Millionen Euro gefördert werden.
Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ und werden gemeinsam vom Bund und dem Land bereitgestellt.
Mit der Förderung setzt Dorsten gezielt auf nachhaltige Infrastruktur und stärkt die Attraktivität seiner ländlich geprägten Stadtteile.
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