Neues Material für mehr Sicherheit bei Waldbränden

Kreis rüstet Feuerwehren gezielt für Waldbrände auf
Neue Ausrüstung für die Feuerwehren im Kreis. Angesichts steigender Wald- und Böschungsbrände durch anhaltende Trockenheit hat der Kreis seine Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung deutlich erweitert. Die neuen Materialien sollen die Feuerwehren vor Ort gezielt bei Einsätzen in unwegsamem Gelände und bei lang andauernden Bränden unterstützen.
Spezielle Ausrüstung für schwieriges Gelände
Nicht jeder Brand ist mit herkömmlichem Gerät schnell zu löschen – besonders dann, wenn Fahrzeuge abgelegene Waldstücke oder Halden nicht erreichen. Deshalb setzt der Kreis jetzt verstärkt auf mobile, flexible Ausrüstung. Kreisbrandmeister Robert Gurk betont: „Die Bedingungen in Wäldern, auf ehemaligen Truppenübungsplätzen oder Halden erfordern spezielles Material und passgenaue Lösungen.“
Die neue Ausstattung ist in Datteln stationiert und für den gesamten Kreis einsatzbereit. Sie ergänzt die bereits vorhandenen Tanklöschfahrzeuge und geländegängigen Einheiten.
Umfangreiche Ausstattung für Vegetationsbrände
Die neuen Boxen enthalten unter anderem:
- Leichte und flexible D-Schläuche mit wassersparenden Strahlrohren
- Löschrucksäcke, Waldbrandhacken und Feuerpatschen
- Schaufeln, Äxte und weiteres Handwerkzeug für Nachlöscharbeiten
- Transportkraxen für Material in schwierigem Gelände
- Mobile Löschwasserbehälter mit 1.000 und 10.000 Litern Fassungsvermögen
Besonders die großen Löschwasserpuffer sind flexibel einsetzbar, zum Beispiel zur Befüllung von Hubschrauber-Behältern bei Luftunterstützung.
Zusammenarbeit mehrerer Städte
Die Auswahl und Konzeption der Ausrüstung entstand in enger Abstimmung mit den Feuerwehren aus Dorsten, Marl, Haltern am See, Datteln und Oer-Erkenschwick. Die Verteilung erfolgt systematisch: Das Material ist für sechs Löschzüge ausgelegt, wird zentral bei der Feuerwehr Datteln vorgehalten und im Einsatzfall mit Lkw transportiert.
Logistikzug erhält zusätzliche Technik
Auch der Logistikzug des Kreises wurde ausgebaut. Er unterstützt Einsatzkräfte nicht nur bei Bränden, sondern auch bei Großschadenslagen, Pannen und Instandhaltung. Neu angeschafft wurden:
- Mobile Werkzeuge zur Gerätewartung (z. B. für Kettensägen oder Stromaggregate)
- Zelte und mobile Tankcontainer
- Zusätzliche Ausstattung für Verpflegung, Versorgung und Ruhepausen
Der Logistikzug ergänzt die überörtliche Hilfe bei landesweiten Einsätzen und wird von den Feuerwehren in Recklinghausen, Dorsten und dem DRK getragen.
Kreis investiert in Sicherheit
Landrat Bodo Klimpel unterstreicht die Bedeutung der Anschaffung: „Die Feuerwehren leisten verantwortungsvolle Arbeit – sie brauchen dafür bestmögliche Ausrüstung. Deshalb danke ich dem Kreistag, dass er dieser Investition von über 120.000 Euro zugestimmt hat.“
Mit dieser Maßnahme soll die Einsatzbereitschaft im gesamten Kreisgebiet weiter verbessert werden – insbesondere mit Blick auf die zunehmenden Herausforderungen durch den Klimawandel.
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