Hürfeldhalde: Bürger rufen zum gemeinsamen Protest auf

Der Protestmarsch Hürfeldhalde nimmt spürbar Fahrt auf: Für Sonntag, 8. März 2026, um 16 Uhr ruft die Dorstener „Bürgerinitiative zum Schutz vor Bergbau- und Umweltschäden“ (BISBU) zu einer Demonstration an der Hürfeld-Halde auf. Treffpunkt ist die Altendorfer Straße / Im Hürfeld in Altendorf-Ulfkotte. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Termin weit mehr ist als eine einzelne Veranstaltung – er soll ein Signal für die gesamte Stadt werden.
Aufruf an alle Stadtteile
Unter dem Motto „Hürfeldhalde – Das geht uns alle an!“ richtet sich der Protestmarsch Hürfeldhalde ausdrücklich an Bürgerinnen und Bürger aus allen Dorstener Stadtteilen. Auch die Organisationsteams der übrigen Stadtteilkonferenzen sind aufgerufen, ihre Netzwerke zu mobilisieren. Ziel ist es, ein breites Problembewusstsein für die möglichen Folgen einer geplanten Sondermülldeponie zu schaffen.
Die Initiatoren setzen dabei bewusst auf Zusammenhalt. Neben der sachlichen Information über Risiken und langfristige Auswirkungen steht vor allem ein starkes Wir-Gefühl im Mittelpunkt. Die Botschaft: Das Thema betrifft nicht nur Anwohner, sondern ganz Dorsten.
Breite Unterstützung aus Altendorf-Ulfkotte
Rückendeckung erhält der Protestmarsch Hürfeldhalde insbesondere aus Altendorf-Ulfkotte. Der Vorstand des Vereins „Altendorf-Ulfkotte trifft sich“ (ATS) hatte bereits am 10. Februar die Vorstände aller Dorfvereine eingeladen, um gemeinsam mit der BISBU das weitere Vorgehen zu besprechen. Das Ergebnis: breite Zustimmung.
„Alle Vereine stehen dahinter“, hieß es im Anschluss an das Treffen. Organisatorische Aufgaben wurden auf viele Schultern verteilt. Damit ist klar: Der Protest wird von einer breiten Basis getragen.
Sichtbarer Protest im Stadtbild
Auch im Stadtbild ist der Widerstand bereits präsent. Mit einem plakatierten Anhänger wirbt die Bürgerinitiative aktuell am Nahversorgungszentrum an der Händelstraße für den Protestmarsch Hürfeldhalde. Der eingängige Slogan „Dorsten an der Lippe statt an der Giftmüllkippe!“ bringt die Sorge vieler Menschen auf den Punkt.
Für Klaus Wagner von der BISBU ist die Zielsetzung eindeutig: „Nur gemeinsam haben wir eine Chance, dass der Haldenvertrag von 1982 eingehalten wird und die Hürfeldhalde zu einem Ort für Freizeit- und Erholung entwickelt wird.“ Statt einer Sondermülldeponie soll langfristig eine Nutzung entstehen, die Lebensqualität und Naherholung stärkt.
Start am 8. März um 16 Uhr
Der Protestmarsch Hürfeldhalde beginnt am Sonntag, 8. März 2026, um 16 Uhr an der Altendorfer Straße / Im Hürfeld. Ob die Demonstration politischen Rückenwind erzeugt, wird sich zeigen. Fest steht jedoch schon jetzt: Die Diskussion um die Hürfeldhalde bewegt viele Menschen in Dorsten – und der Protest wächst.

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