130.699 Cent für den guten Zweck: Stadtmitarbeiter helfen gemeinsam

Seit Jahrzehnten beweist die Restcentspende der Stadt Dorsten, dass selbst die kleinsten Beträge am Ende Großes bewirken können. Auch im vergangenen Jahr haben zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung freiwillig auf die Centbeträge hinter dem Komma ihres Gehalts verzichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 130.699 Cent, also 1.306,99 Euro, fließen jetzt in zwei soziale Projekte der Region.
Der Personalrat der Stadt Dorsten hat entschieden, den Gesamtbetrag zu gleichen Teilen an den Förderverein des Klara Hospizes in Marl sowie an das Christliche Engagement Holsterhausen-Dorf e. V. zu vergeben. Beide Einrichtungen erhalten jeweils rund 653 Euro.
Solidarität mit großer Wirkung
Was für den Einzelnen kaum ins Gewicht fällt, entwickelt in der Gemeinschaft eine beachtliche Wirkung. Seit inzwischen mehr als 40 Jahren beteiligen sich Beschäftigte der Stadtverwaltung an der Restcentspende und setzen damit ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigt dieses langjährige Engagement: „Jeder einzelne Cent mag klein erscheinen, gemeinsam entfalten sie jedoch eine große Wirkung. Dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese Aktion seit Jahrzehnten unterstützen, ist ein beeindruckendes Zeichen von Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung. Dafür danke ich allen Beteiligten herzlich.“
Auch die stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Thomas Löppki und Christian Hülsmann freuen sich über die anhaltend hohe Beteiligung. Für sie zeigt die Aktion jedes Jahr aufs Neue, dass viele kleine Beiträge gemeinsam viel bewegen können und den starken Zusammenhalt innerhalb der Stadtverwaltung widerspiegeln.
Unterstützung für das Klara Hospiz in Marl
Ein Teil der Restcentspende der Stadt Dorsten geht an den Förderverein des Klara Hospizes in Marl. Dort werden schwerstkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleitet. Gleichzeitig erhalten auch Angehörige Unterstützung in einer oft belastenden Zeit.
Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Bedürfnisse der Gäste. Zeit, Zuwendung und ein würdevolles Umfeld prägen die Arbeit des Hospizes. Von diesem Angebot profitieren auch viele Menschen aus Dorsten und der Umgebung.
Hilfe für Menschen an Weihnachten und darüber hinaus
Die zweite Hälfte der Spendensumme erhält das Christliche Engagement Holsterhausen-Dorf e. V. Der Verein unterstützt seit vielen Jahren Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden.
Besonders bekannt ist der jährlich stattfindende „Offene Heiligabend“. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Weihnachten nicht alleine verbringen möchten oder können. Gemeinsam wird gefeiert, gegessen und Zeit miteinander verbracht. Die Restcentspende hilft dabei, dieses soziale Engagement der Pfarrei St. Antonius und Bonifatius weiterhin möglich zu machen.
Tradition seit 1985
Die Aktion wird bereits seit 1985 vom Personalrat organisiert. Über die Jahrzehnte sind auf diese Weise viele zehntausend Euro für gemeinnützige und soziale Projekte zusammengekommen.
Die Restcentspende der Stadt Dorsten zeigt eindrucksvoll, dass gesellschaftliches Engagement nicht immer große Summen benötigt. Oft reicht der freiwillige Verzicht auf wenige Cent im Monat aus, damit am Jahresende ein spürbarer Beitrag für Menschen entsteht, die Unterstützung benötigen.
Wer die beiden Einrichtungen zusätzlich unterstützen möchte, findet Spendenmöglichkeiten direkt beim Christlichen Engagement Holsterhausen-Dorf e. V. sowie über den Förderverein des Klara Hospizes in Marl.
Auf www.klara-hospiz.de gibt es die Möglichkeit, online zu spenden. Spenden per Überweisung gehen an
Volksbank Marl-Recklinghausen
IBAN: DE 80 4266 1008 0109 2373 00
BIC: GENODEM1MRL
Sparkasse Vest
IBAN: DE 23 4265 0150 0060 1707 76
BIC: WELADED1REK

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