Mitarbeitende der Stadtverwaltung Dorsten unterstützen soziale Einrichtungen

Stadtverwaltung Dorsten zeigt Herz
Restcentspende zeigt große Wirkung. Eine Spendenaktion der Stadtverwaltung Dorsten beweist: Auch kleine Beträge können Großes bewirken. Seit über 30 Jahren verzichten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Monatsende freiwillig auf die Cent-Beträge ihres Gehalts. Diese sogenannte Restcentspende unterstützt soziale Projekte in der Region.
In diesem Jahr kamen beeindruckende 128 092 Cent zusammen – also 1 280,92 Euro. Das Geld geht zu gleichen Teilen an die Wohnungslosenhilfe Dorsten und das Klara Hospiz in Marl.
Gelebte Solidarität mit jeder Gehaltsabrechnung
Bürgermeister Tobias Stockhoff lobte bei der Spendenübergabe das Engagement der Beschäftigten. „Jeder Cent zählt. Diese Aktion zeigt eindrucksvoll, wie Solidarität im Alltag gelebt werden kann“, sagte er. Zudem betonte er, dass dieser Einsatz weit mehr als eine symbolische Geste sei: Die Spenden helfen Menschen in Not konkret und nachhaltig.
Auch André Sänger, Vorsitzender des Personalrats, freute sich über die gemeinsame Initiative. „Viele kleine Gesten machen einen großen Unterschied. Das macht uns stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen“, sagte er.
Unterstützung für Menschen in Not
Die Spenden gehen in diesem Jahr an zwei wichtige Einrichtungen. Die Wohnungslosenhilfe Dorsten begleitet Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Sie hilft dabei, die eigene Existenz zu sichern, bietet Beratung und ermöglicht Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zudem unterstützt sie Ratsuchende dabei, wieder ein eigenständiges Leben zu führen.
Ein Teil der Spende kommt auch dem Klara Hospiz in Marl zugute. Dort finden schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause. Fachkräfte begleiten die Gäste und ihre Angehörigen mit Respekt, Zuwendung und viel Zeit. Auch Dorstener Bürgerinnen und Bürger können die Angebote des Hospizes nutzen.
Dank für langjährige Unterstützung
Vanessa Greef von der Wohnungslosenhilfe zeigte sich tief bewegt: „Mit dieser großzügigen Spende ermöglichen Sie Menschen ohne festen Wohnsitz ein warmes Mittagessen – vier Wochen lang. Dafür danken wir von Herzen.“
Auch Christa Peters vom Förderverein des Klarahospizes bedankte sich herzlich. „Jeder Cent hilft uns, unseren Gästen ein Leben in Würde bis zum letzten Atemzug zu schenken“, betonte sie.
Stellvertretend nahmen sie zusammen mit Tim Borgelt und Michaela Bauer die Spende der Stadtverwaltung entgegen.
Mehr als drei Jahrzehnte Spendenbereitschaft
Bereits seit 1985 gibt es die Restcentspende in Dorsten. Anfangs kamen knapp 23 000 D-Mark zusammen. Seit der Euro-Einführung sammelte der Personalrat fast 23 000 Euro für wohltätige Zwecke.
Zudem bleibt das Prinzip bis heute einfach und wirkungsvoll: Jeder verzichtet freiwillig auf die Cent-Beträge hinter dem Komma – und gemeinsam entsteht eine bedeutende Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Diese gelebte Gemeinschaft macht Dorsten ein Stück wärmer – jeden Monat, seit über 30 Jahren.
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