Neujahrstreffen mit Glücksbringern und Austausch zu Energiefragen

Quelle: Stadt Dorsten
Besuch in schwarzer Berufsbekleidung
Schornsteinfeger besuchen Rathaus Dorsten. Der traditionelle Neujahrsbesuch der Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger im Dorstener Rathaus hat auch 2026 stattgefunden. Eine Schornsteinfegerin und neun Schornsteinfeger folgten der Einladung von Bürgermeister Tobias Stockhoff und kamen in ihrer schwarzen Berufskleidung zum Jahresauftakt ins Rathaus.
Austausch zu Handwerk und Energie
Neben guten Wünschen für das neue Jahr stand eine ausführliche Gesprächsrunde auf dem Programm. Über eine Stunde tauschten sich Bürgermeister und Handwerksvertreter zu aktuellen Themen aus, darunter:
- Entwicklungen im Schornsteinfegerhandwerk
- Energie- und Sicherheitsfragen
- aktuelle Herausforderungen für Kommunen
Auch der vielbeachtete Stromausfall in Berlin wurde thematisiert. Dabei ging es um Unterschiede zwischen Metropolen und Flächenstädten sowie um die Bedeutung von Vorsorge und Zusammenarbeit.
Positive Ausbildungslage im Handwerk
Ein erfreulicher Punkt war erneut die Ausbildungssituation im Schornsteinfegerhandwerk. Der Beruf erfreut sich weiterhin großer Nachfrage. Heute umfasst er deutlich mehr als das klassische Kehren, darunter:
- Mess- und Prüfaufgaben
- Energieberatung
- technische Überprüfungen von Feuerstätten
„Der Beruf ist viel, viel komplexer geworden“, sagte Michael Rößler, der seit 51 Jahren im Handwerk tätig ist.
Kommunale Wärmeplanung im Fokus
Ein weiteres Thema war die kommunale Wärmeplanung. Bürgermeister Tobias Stockhoff erläuterte, dass Dorsten als Flächenstadt mit elf Stadtteilen individuelle Lösungen benötigt. Da es kein flächendeckendes Fernwärmenetz gibt, arbeitet die Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam mit WINDOR an den fachlichen Grundlagen.
Dank für enge Zusammenarbeit
Zum Abschluss dankte Tobias Stockhoff den Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfegern ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit Stadtverwaltung, Feuerwehr sowie Ordnungs- und Bauordnungsamt. Mit einem Augenzwinkern bat er angesichts der Haushaltslage um „besonders viel Glück für Dorsten“ im Jahr 2026.
Teilnehmende Kehrbezirke
- Altstadt, Feldmark, Marl-Brassert: Dirk Dygryn, Julia Kirchhöfer
- Holsterhausen, Deuten: Matthias Rittmann, Axel Lawniczak, Vicco Kläsener
- Alt-Wulfen, Barkenberg: Wilfried Jacobs
- Östrich, Feldmark: Michael Rößler, Frank Schmelting
- Lembeck, Rhade: Michael Niklasch, Fynn Stock

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Schornsteinfeger besuchen Rathaus Dorsten



























