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Freitag, 19. April, 2024

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Bernd Borgmann: Auge in Auge mit dem Tiger

Bernd Borgmann betreibt Safari-Wohlfühlhof in Lüdinghausen

Bernd Borgmann lebt mit Raubtieren zusammen. Sein Safari-Wohlfühlhof ist eine Auffangstation für Tiere, die sonst keine Überlebenschance hätten.
Bernd Borgmann lebt gemeinsam mit Raubtieren auf einem Hof im Münsterland. Sein Safari-Wohlfühlhof ist eine Auffangstation für Tiere, die sonst keine Überlebenschance hätten. Foto: Privat

Der Wulfener Junge hat sein Glück in Lüdinghausen gefunden. Bernd Borgmann lebt heute gemeinsam mit Raubtieren auf einem Hof im Münsterland. Sein Safari-Wohlfühlhof ist eine Auffangstation für Tiere, die sonst keine Überlebenschance hätten.

Tiger, Leoparden, Löwen, aber auch Zebras, Kamele oder Alpakas. Der Safari-Wohlfühlhof ist schon eine Besonderheit für sich. Die Auflagen, wilde Tiere auf einem umgebauten Bauernhof zu halten, sind riesengroß. Borgmann hat lange gekämpft, bis er seinen Lebenstraum verwirklichen konnte. Doch dieser Kampf hat sich gelohnt. Denn Bernd Borgmann, aufgewachsen in Wulfen, wo er im elterlichen Betrieb mit seinem Bruder und seinem Vater die Geschäftsführung innehatte, hat auf sein Herz gehört. „Schon als Kind habe ich mich mit Tieren am wohlsten gefühlt, wollte immer schon Tiertrainer werden“, verrät der heute 45-Jährige von seinen Träumen aus Kindertagen.

Die Auflagen, wilde Tiere auf einem umgebauten Bauernhof zu halten, sind riesengroß. Bernd Borgmann hat lange gekämpft, bis er seinen Lebenstraum verwirklichen konnte. Foto: Privat

Bernd Borgmann bietet Seminare mit wilden Tieren

Für Seminare öffnet Bernd Borgmann seinen Hof, lässt Besucher teilhaben an der Faszination, mit Raubtieren zu leben. Aber der Safari-Wohlfühlhof in Lüdinghausen ist eben kein Zoo. Er ist die Heimat von gestrandeten Raubtieren.

Bei Seminaren lernen Besucher in vier Stunden eine Menge über das Zusammenleben auf dem Hof. Über den Respekt, den Bernd Borgmann seinen Tieren entgegenbringt. „Es sind Raubtiere, das muss Dir jeden Augenblick bewusst sein“, spricht der gebürtige Wulfener aus jahrelanger Erfahrung. Diesen Raubtieren kommen die Seminarteilnehmer so nah wie wohl kaum sonst im deutschsprachigen Raum.

Löwen einen Snack reichen

Wer es sich traut, darf den Löwen von außen per Bambusstock Hähnchenteile ins Gehege reichen. Oder man steht am Freilauf Auge in Auge mit riesengroßen Tigern, getrennt nur von einer sicheren Gehegebegrenzung. In einem solchen Moment wird die „Krone der Schöpfung“ geerdet, wird dem Menschen bewusst, dass er nicht in allen Dingen der Stärkste auf diesem Planeten ist. „In den Firmen-Seminaren geht es immer auch um Teambuilding, den Umgang miteinander in einer Gruppe. Da kann der Mensch sich einiges aus der Tierwelt abgucken“, erklärt Bernd Borgmann. Unter www.predator-coaching.de sind Firmenseminare buchbar.

Aber auch Stressresistenz und Gelassenheit kann man auf dem Safari-Wohlfühlhof und bei Bernd Borgmann lernen. Der ist nicht nur Tierfreund, sondern auch Unternehmer. Die vielen Raubkatzen und exotischen Huftiere zu versorgen, ist eine tägliche Herausforderung.
Tonnen an Futter werden in jedem Monat verbraucht, die Kühlhäuser bei Bernd Borgmann müssen immer gefüllt sein. Und die explodierenden Energiekosten haben auch seinen Betrieb getroffen, erklärt der gebürtige Wulfener.

Gestrandete Tiere finden ein Zuhause

Doch über allem stehen die Tiere, die aus Zoos oder Zirkussen abgegeben wurden und bei ihm ein Zuhause gefunden haben. „Hier soll jedes Tier so leben können, wie es möchte“, erklärt der Inhaber. Beim Rundgang über das fast 7 Hektar große Gelände kann Bernd Borgmann zu jedem Tier eine Geschichte erzählen. Spannende Geschichten, die den Besucher teilweise staunend zurücklassen. Bernd Borgmann hat sein Glück gefunden. Und mit ihm die Tiere, die bei ihm ein liebevolles und abwechslungsreiches Zuhause bekommen haben.

Safari-Wohlfühlhof

  • Tiergestützte Seminare
  • Tiererlebnisse für Privatpersonen

Predator-Coaching

  • Tiergestützte Seminare
  • Tiererlebnisse für Teamevents
  • Betriebsausflüge
  • Schulungen für Mitarbeiter und Führungskräfte

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Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp, 52 Jahre, Vollblut-Journalist mit tiefer Verwurzelung in Dorsten und der Herrlichkeit. Viele Jahre war er das Gesicht des Stadtspiegels in Dorsten, jetzt ist er der verantwortliche Redakteur bei Dorsten.live – dem jungen, frechen Auftritt im Netz und einmal monatlich gedruckt als Magazin. Von Lembeck aus hat Olaf Hellenkamp ganz Dorsten im Blick. ✉️ olaf.hellenkamp@dorsten.live 📞 02362 9193-16

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