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Kranke Menschen ehrenamtlich seelsorglich begleiten

Gottesdienst zu Ehren zwei neuer Begleiterinnen im Dorstener Krankenhaus 

Freuen sich über die Beauftragung (v.lks.) Susanne Ecker, erweiterte Geschäftsführung; Brigitte Jungbluth, Hannelore Gaz und Dechant Dr. Stephan Rüdiger. 
 
Foto: Susanne Gerling

Dorsten, 17.10.2023. Zur Begleitung eines kranken Menschen gehört neben der ärztlichen und pflegerischen Versorgung die Seelsorge. Um Menschen im St. Elisabeth-Krankenhaus in Dorsten in schwierigen Lebens- und Glaubenssituationen im Gespräch, beim Gebet oder durch Zuwendung beizustehen, braucht es eine gute Vorbereitung. Daher bieten Hauptamtliche Seelsorger des Dorstener Krankenhauses in Kooperation mit dem Bischöflichen Generalvikariat Münster eine Ausbildung zu ehrenamtlichen seelsorglichen Begleitern an. 

Beauftragung neuer Begleiterinnen in einem festlichen Gottesdienst

Von September 2022 bis Juli 2023 absolvierten Brigitte Jungblut und Hannelore Gaz eine solche Ausbildung zu ehrenamtlich seelsorglichen Begleiterinnen. In insgesamt vier dreitätigen Kursblöcken in der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld, monatlichen Mentoren-Gesprächen und einem sechsmonatigen Praktikum auf Station – in Supervisionsgruppen begleitet – wurden die Beiden auf ihre Aufgaben im Krankenhaus-Alltag vorbereitet. Sie setzten sich mit ihrem eigenen Glauben auseinander, übten seelsorgliche Gespräche, lernten Rituale kennen und beschäftigten sich mit der Rolle von ehrenamtlichen seelsorglichen Begleitern im Krankenhaus. Anfang August erhielten sie nach Abschluss ihrer Ausbildung im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kapelle des Dorstener Krankenhauses von Dechant Dr. Stephan Rüdiger, Leitender Pfarrer der Katholischen Kirchegemeinde St. Agatha Dorsten, ihr Zertifikat und ihre bischöfliche Beauftragungsurkunde zur Begleitung. 

„Jedes Krankenhaus ist auch ein Ort von Kirche“

„Wir freuen uns sehr über die Qualifizierung von seelsorglichen Begleitern, da jedes Krankenhaus auch ein Ort von Kirche ist. Hier geht es um Wesentliches wie ganzheitliches Heilwerden und existenzielle Fragen“, erklärt Schwester Bernadette Maria, Hauptamtliche Krankenhaus-Seelsorgerin am St. Elisabeth-Krankenhaus. „Ein solcher Dienst an kranken Menschen erfordert ein hohes Maß an Sensibilität, Reflexionsfähigkeit, Verständnis und Authentizität. All das bringen Brigitte Jungblut und Hannelore Gaze mit. Daher freue ich mich sehr, dass sie uns fortan unterstützen.“ 

Ausbildungskurs für ehrenamtlich seelsorgliche Begleiter

Schwester Bernadette Maria ist dankbar für die tatkräftige Unterstützung des Projekts seitens des Krankenhauses und des Bistums sowie durch KKRN-Geschäftsführer Guido Bunten und Dechant Dr. Stephan Rüdiger. Interessierte können sich bei Seelsorgerin Schwester Bernadette Maria vom St. Elisabeth-Krankenhaus unter der E-Mail-Adresse sr.bernadette.maria@kkrn.de informieren und für eine Teilnahme am Kurs bewerben.

Das Angebot richtet sich an alle, die als ehrenamtliche seelsorgliche Begleiter im Dorstener Krankenhaus arbeiten möchten. Katholische sowie evangelische Christen sind hierzu gleichermaßen eingeladen. Die Kosten der Ausbildung übernehmen das Bischöfliche Generalvikariat Münster und das Dorstener Krankenhaus. Weitere Informationen über Einsatz und Ausbildung ehrenamtlicher seelsorglicher Begleiter gibt es unter www.bistum-muenster.de/krankenseelsorge oder unter kern.ruhr

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