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Freitag, 19. April, 2024

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Sternsinger zogen von Haus zu Haus – Zahlreiche Kinder in den Gemeinden unterwegs

Die Sternsinger samt Betreuer am Samstag in Wulfen unterwegs / Foto: Bludau
Die Sternsinger samt Betreuer am Samstag in Wulfen unterwegs / Foto: Bludau

„Die Sternsinger kommen“, hieß es am vergangenen Freitag und Samstag in der Gemeinde St. Matthäus. Mit dem Kreidezeichen „20*C+M+B+23“ brachten die Mädchen und Jungen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige den Segen „C+M+B Christus mansionem benedicat“ (Gott segne dieses Haus) zu den Menschen.

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023. Weltweit leiden Kinder unter Gewalt.

Sternsinger: Kinder sammeln für Kinder

Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind. In Asien, der Schwerpunktregion der Sternsingeraktion 2023, zeigt das Beispiel der ALIT-Stiftung in Indonesien, wie mit Hilfe der Sternsinger Kinderschutz und Kinderpartizipation gefördert werden. Seit mehr als zwanzig Jahren unterstützt ALIT an mehreren Standorten Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen gefährdet sind oder Opfer von Gewalt wurden. In von ALIT organisierten Präventionskursen lernen junge Menschen, was sie stark macht: Zusammenhalt, Freundschaften, zuverlässige Beziehungen und respektvolle Kommunikation.

Eine weltweite Aktion

Bereits 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Den ganzen Samstag über zogen die meist jungen Sternsinger der Gemeinde durch die Straßen in Barkenberg (St. Barbara) und Wulfen (St. Matthäus). Bereits am Freitag ging es durch Deuten (Herz Jesu).

In kleinen Gruppen, zu dritt oder zu viert, ging es in die einzelnen Bezirke. Mitmachen konnten alle Kinder ab dem zweiten Schuljahr.

Noah Averkamp
Noah Averkamp
Über Umwege jetzt endlich angekommen. Mein Name ist Noah Averkamp und ich bin „der Neue“ bei dorsten.live. Aus Dorsten – für Dorsten. Genau das ist bei mir der Fall. Ich bin auf der Hardt zuhause und engagiere mich ehrenamtlich in der ev. Kirchengemeinde Gahlen sowie bei TEN SING Gahlen. In meiner Vergangenheit war ich unter anderem für die Mediengruppe RTL und ein anderes Dorstener Medienhaus tätig. Aber jetzt kann ich final behaupten: Ich bin endlich genau da angekommen wo ich hin möchte.

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