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Sonntag, 14. Juli, 2024

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Altes Petrinum: Unterbringung von Schutzsuchenden

100 Plätze weniger im alten Petrinum

Altes Petrinum Vorderansicht
Altes Petrinum / Foto: Olaf Hellenkamp

Die Bezirksregierungen Arnsberg und Münster sowie die Stadt Dorsten haben sich darauf verständigt, dass das Hauptgebäude der Zentralen Unterbringungs-Einrichtung (ZUE) des Landes an der Bochumer Straße kurzfristig wieder mit Schutzsuchenden aus anderen Ländern als der Ukraine belegt werden kann.

Als maximale Belegung wurden für das Bestandsgebäude altes Petrinum 250 Personen vereinbart. In der ersten Nutzungszeit als Flüchtlingsunterkunft waren an diesem Standort bis zu 350 Plätze vorgesehen.

Altes Petrinum Seitenansicht
Altes Petrinum / Foto: Olaf Hellenkamp

Weitere Plätze neben dem alten Petrinum

Die auf dem angrenzenden Tennenplatz errichtete Zelt-Anlage mit einer maximalen Belegung mit 400 Personen wird auch weiterhin ausschließlich für Schutzsuchende aus der Ukraine vorgehalten.

Das gleiche gilt für die Zeltanlage ZUE II an der Bismarckstraße im Marienviertel: Die maximal 950 Plätze an diesem Standort sind ebenfalls ausschließlich für Geflüchtete aus der Ukraine vorgesehen.

Vor dem Hintergrund der deutlich steigenden Zahl von Asylsuchenden und der weiterhin volatilen Zugangslage im Bereich ukrainischer Schutzsuchender sind Kommunen und Land gefordert, weitere Kapazitäten zur Unterbringung zu schaffen. In welcher Einrichtung Asylsuchende und in welcher ukrainische Schutzsuchende untergebracht werden, unterliegt einer laufenden Bewertung und Planung der Bezirksregierung Arnsberg. Diese koordiniert landesweit die Verteilung geflüchteter Menschen auf die Landeseinrichtungen und auf die Kommunen.

Schnell und unbürokratisch

Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff: „In den humanitären Krisen seit 2015 haben wir uns den Herausforderungen immer schnell und unbürokratisch gestellt. Eine hohe Akzeptanz dafür ist uns als Stadtgesellschaft auch darum gelungen, weil wir die Bürgerschaft und die Politik frühzeitig informiert, Anregungen aufgenommen und in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Land und Bezirksregierungen abgestimmt haben.“

Noah Averkamp
Noah Averkamp
Über Umwege jetzt endlich angekommen. Mein Name ist Noah Averkamp und ich bin „der Neue“ bei dorsten.live. Aus Dorsten – für Dorsten. Genau das ist bei mir der Fall. Ich bin auf der Hardt zuhause und engagiere mich ehrenamtlich in der ev. Kirchengemeinde Gahlen sowie bei TEN SING Gahlen. In meiner Vergangenheit war ich unter anderem für die Mediengruppe RTL und ein anderes Dorstener Medienhaus tätig. Aber jetzt kann ich final behaupten: Ich bin endlich genau da angekommen wo ich hin möchte.

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