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Sonntag, 16. Juni, 2024

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Geflügelpest-Prävention: Kreis Recklinghausen ruft zur Vorsorge auf

Halter müssen Aufstallmöglichkeiten prüfen und Meldungen aktualisieren

Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen appelliert an Geflügelhalter, aufgrund zunehmender Geflügelpestfälle präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die Haltung korrekt zu melden
Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen appelliert an Geflügelhalter, aufgrund zunehmender Geflügelpestfälle präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die Haltung korrekt zu melden. Bild: Kreis Recklinkhausen, Svenja Küchmeister

Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen appelliert an Geflügelhalter, aufgrund zunehmender Geflügelpestfälle präventive Schutzmaßnahmen zu ergreifen und die Haltung korrekt zu melden.

In den letzten Wochen sind wieder vermehrt Geflügelpestfälle aufgetreten, zuletzt auch in Nordrhein-Westfalen. Betroffen sind Wildgeflügel ebenso wie Geflügelhaltungen. Für den Kreis Recklinghausen und die Stadt Herne gilt zum jetzigen Zeitpunkt keine Stallpflicht. „Geflügelhalter sollten sich trotzdem Gedanken darüber machen, wie sie ihre Tiere bei einer möglichen Stallpflicht unterbringen können”, sagt Dr. Siegfried Gerwert, Leiter des Veterinäramts.

Damit Kontakt zwischen Wildvögeln und Geflügel verhindert wird, sollten Geflügelhalter grundsätzlich ihr Geflügel nicht an Stellen füttern, die auch für Wildvögel zugänglich sind, oder mit Oberflächenwasser tränken, das für Wildvögel zugänglich ist. Auch Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, sollten für Wildvögel unzugänglich gelagert werden.

Online-Checkliste für Geflügelhalter: Kreis Recklinghausen informiert über tierseuchenrechtliche Vorkehrungen

Der Kreis Recklinghausen hat auf seiner Internetseite www.kreis-re.de/tierseuchen eine Checkliste hinterlegt, mit der die Geflügelhalter selber kontrollieren können, ob sie die tierseuchenrechtlichen Anforderungen einhalten. Das Veterinäramt weist darauf hin, dass es im Falle des Ausbruchs der Geflügelpest erforderlich sein kann, Geflügel in geschlossenen Ställen oder Schutzvorrichtungen, die nach oben dicht abgedeckt und zu den Seiten wildvogeldicht sind, aufzustallen. Geflügelhalter sollten sich frühzeitig um derartige Aufstallmöglichkeiten kümmern.

Der Veterinärdienst erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass alle Geflügelhaltungen gemeldet werden müssen – und zwar unabhängig von der Anzahl der gehaltenen Tiere. Neben Schweinen, Rindern, Pferden, Ziegen und Schafen ist auch die Haltung von Geflügel sowohl beim Veterinäramt als auch bei der Tierseuchenkasse der Landwirtschaftskammer NRW anzuzeigen. Konkret betrifft das Hühner, Puten, Enten, Gänse, aber auch Tauben und alles sonstige Geflügel.

Wichtiger Aufruf an Geflügelhalter: Meldung an Tierseuchenkasse und Kreisverwaltung dringend erforderlich

Wer seinen Geflügelbestand noch nicht bei der Tierseuchenkasse gemeldet hat, muss dies unbedingt sofort nachholen. Anmeldeunterlagen finden sie auf der Seite der Landwirtschaftskammer. Das Veterinäramt bittet um zeitgleiche Übermittlung einer Kopie der Anmeldung an fd39@kreis-re.de oder per Fax an 02361/532227, damit die Daten sofort auch in der Kreis-Datenbank auf dem aktuellen Stand sind.

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