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Montag, 17. Juni, 2024

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Afrikafreunde Wulfen besuchen Hilfs-Projekte in Malawi

Afrikafreunde Wulfen reisten in den Süden von Malawi

Die Afrikafreunde Wulfen haben im November ihre Partner, die Muona Foundation, im Süden von Malawi besucht.
Die Vorstandsmitglieder Günter Hessing und Ritschi Vadder reisten mit ihren Frauen auf eigene Kosten nach Malawi, um sich einen Überblick über die Projekte zu verschaffen, die mit Spenden von Wulfen unterstützt wurden. Foto: Privat

Die Afrikafreunde Wulfen haben im November ihre Partner, die Muona Foundation, im Süden von Malawi besucht.

Die Vorstandsmitglieder Günter Hessing und Ritschi Vadder reisten mit ihren Frauen auf eigene Kosten nach Malawi, um sich einen Überblick über die Projekte zu verschaffen, die mit Spenden von Wulfen unterstützt wurden. Ritschi Vadder von den Afrikafreunden Wulfen berichtet, dass seitdem vieles passiert ist.

Gemeinsam mit dem Präsidenten der Muona Foundation, William Allan, besuchten die Wulfener verschiedene Projekte in der Muona-Region, darunter die Fatima Jungenschule, vier neu gebohrte Trinkwasserbrunnen und das "Mlolo Community Skills Development Centre", wo junge Menschen handwerklich ausgebildet werden.
Eines der Unterstützen Projekt ist das Hospital in Muona. Foto: Privat

Besuch der Projekte

Gemeinsam mit dem Präsidenten der Muona Foundation, William Allan, besuchten die Wulfener verschiedene Projekte in der Muona-Region, darunter die Fatima Jungenschule, vier neu gebohrte Trinkwasserbrunnen und das “Mlolo Community Skills Development Centre”, wo junge Menschen handwerklich ausgebildet werden.

Bevor mit der Planung und Umsetzung der Projekte begonnen werden kann, müssen sie zunächst mit den lokalen Autoritäten, den Chiefs, abgestimmt werden. Dies gilt auch für die Muona Foundation. Die Wulfener waren beeindruckt, dass der gesamte Vorstand der Muona Foundation die Gäste begrüßte und sich jeder kurz vorstellte. Mittlerweile ist auch eine Frau im Vorstand vertreten.

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt mit rund 20 Millionen Einwohnern, von denen etwa zwei Drittel unterhalb der Armutsgrenze leben.
Gemeinsam mit dem Präsidenten der Muona Foundation, William Allan, besuchten die Wulfener Afrikafreunde unter anderem das “Mlolo Community Skills Development Centre”, wo junge Menschen handwerklich ausgebildet werden. Foto: Privat

Versorgungsengpässe verhindern

Günter Hessing und Ritschi Vadder konnten Maismehl an arme, alte und kranke Menschen übergeben. Dies resultierte aus einem Projekt im Jahr 2022, bei dem ein Vorratsdepot für Grundnahrungsmittel angelegt wurde, um mögliche Versorgungsengpässe aufgrund der Corona-Pandemie und des Ukraine-Konflikts zu verhindern.

Petra Vadder und Annette Lage verteilten Babykleidung und Kinderkleidung an bedürftige Mütter im Trinity Hospital. Außerdem wurde Sportbekleidung, die von Blau-Weiß-Wulfen gespendet wurde, an notleidende Kinder und Jugendliche übergeben. Die Wulfener waren gerührt über die Dankbarkeit und Freude, die sie bei den Menschen vor Ort erlebten.

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt mit rund 20 Millionen Einwohnern, von denen etwa zwei Drittel unterhalb der Armutsgrenze leben.
Die Afrikafreunde Wulfen besuchten auch die vier neu gebohrte Trinkwasserbrunnen. Foto: Privat

Eines der ärmsten Länder der Welt

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt mit rund 20 Millionen Einwohnern, von denen etwa zwei Drittel unterhalb der Armutsgrenze leben. Insbesondere im Süden des Landes gibt es nur wenige Erwerbsmöglichkeiten, und die meisten Menschen leben von der Hand in den Mund. Der Klimawandel hat in den letzten Jahren zu häufigen Überschwemmungen und Stürmen geführt, die die ohnehin kleinen Ernten zerstört haben. Kinder und Jugendliche in Malawi leben oft in einem Umfeld geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit.

Während ihres Aufenthalts in Muona übernachteten die Wulfener im sogenannten EU-Haus, wo es seit 14 Tagen keinen Strom oder fließendes Wasser gab. Dennoch war die Körperpflege durch bereitgestellte Wasserkübel, Schöpfkellen und Taschenlampen möglich. Die Hitze mit Temperaturen zwischen 36 und 43 Grad war ungewohnt. Die Wulfener wurden von örtlichen Schwestern versorgt und es gab einfache Mahlzeiten.

Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt mit rund 20 Millionen Einwohnern, von denen etwa zwei Drittel unterhalb der Armutsgrenze leben.
Günter Hessing und Ritschi Vadder konnten Maismehl an arme, alte und kranke Menschen übergeben. Foto: Privat

Zukünftige Ausrichtung der Projekte

Nach sieben Jahren, in denen es kein persönliches Treffen gab, hatten die Wulfener zahlreiche Gespräche mit William Allan. Ein Schwerpunkt war die zukünftige Ausrichtung der Projekte. Ein Thema war die staatliche Jungenschule, die überfüllt ist und teilweise draußen unterrichten muss. Es sind Pläne für den Bau von zwei neuen Schulgebäuden mit je zwei Klassenräumen im Gespräch. Außerdem denkt man über die Anschaffung von Solarpaneelen nach.

Der Abschied fiel allen schwer. Die Wulfener wurden freundlich begrüßt und haben sich wie eine große Familie gefühlt. Es gibt noch viel zu tun in Muona, aber die Wulfener sind zuversichtlich, dass ihre Projekte weiterhin unterstützt werden. Jede Spende hilft.

Spendenkonto:

  • Vereinte Volksbank
  • BIC GNODEM1KIH
  • IBAN: DE42 4246 1435 0868 8473 00

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Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp
Olaf Hellenkamp, Vollblut-Journalist mit tiefer Verwurzelung in Dorsten und der Herrlichkeit. Viele Jahre war er das Gesicht des Stadtspiegels in Dorsten, jetzt ist er der verantwortliche Redakteur bei Dorsten.live – dem jungen, frechen Auftritt im Netz und einmal monatlich gedruckt als Magazin. Von Lembeck aus hat Olaf Hellenkamp ganz Dorsten im Blick. ✉️ olaf.hellenkamp@dorsten.live 📞 02362 9193-16

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