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Dienstag, 16. April, 2024

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Gewalt gegen Einsatzkräfte

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild
Bürgermeister Stockhoff und Feuerwehrleiter Fischer begrüßen Urteil gegen Dorstener, der Rettungsdienst-Kräfte verbal und tätlich angegriffen hat.

Verbale und tätliche Angriffe auf Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sind inakzeptabel. Bürgermeister Tobias Stockhoff und Andreas Fischer, Leiter der Dorstener Feuerwehr, begrüßen es, dass nun ein Dorstener aufgrund seines Verhaltens vom Amtsgericht Dorsten zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen verurteilt wurde. Der Mann gilt damit als vorbestraft. Der Mann hatte dreimal als Patient den Rettungsdienst gerufen und die Einsatzkräfte dann jedes Mal verbal und tätlich attackiert.

Dass Menschen im Einsatz angegriffen werden, deren Beruf es ist, anderen zu helfen, kommt in Dorsten zwar immer noch recht selten vor (im Durchschnitt zwei schwerwiegende Fälle pro Jahr), ist aber bundesweit – leider – an der Tagesordnung.

Im Strafgesetzbuch ist festgelegt, dass bestraft wird, wer Kräfte der Feuerwehr, des Katastrophenschutzes, eines Rettungsdienstes, eines ärztlichen Notdienstes oder einer Notaufnahme durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt im Einsatz bei Notfällen oder Unglücken behindert. Bestraft wird damit ein Verhalten, das gesellschaftlich als unethisch und unmoralisch und in keiner Weise gerechtfertigt angesehen wird. Dem Gesetzgeber ging es auch darum, den Respekt und die Wertschätzung für Hilfeleistende zu unterstreichen.

Regional werden solche Vorfälle daher zentral erfasst. Die Stadt Dorsten verfolgt hier eine Null-Toleranz-Strategie: Vorfälle werden konsequent angezeigt, Bürgermeister Tobias Stockhoff hat sich vorbehalten, diese Anzeigen persönlich zu unterschreiben.

„Wir hoffen insbesondere, dass solche Strafen potenzielle Täter davon abhält, Hilfeleistende bei ihrem Einsatz zu behindern. Damit schützen wir unsere Einsatzkräfte und zugleich auch die Menschen, die in diesem Moment unsere Hilfe brauchen. Dieses Urteil macht deutlich, dass solche Angriffe ernst genommen werden und alle Instanzen daran mitwirken, Täter auch zur Verantwortung zu ziehen“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

stefanie.gersch
stefanie.gersch
Nicole Platzek ist als gelernte Schriftsetzerin seit vielen Jahren in der Medienbranche unterwegs. Die Mediengestalterin aus Holsterhausen wechselte vor einigen Jahren in die Medienberatung, betreut mit großem Erfolg viele Unternehmen und Geschäftsleute in Dorsten und Umgebung. Seit Frühjahr 2023 verstärkt sie das Team von dorsten.live und baut dabei auf ihr gutes Netzwerk in der Lippestadt. Hier ist Nicole Platzek zu Hause, hier arbeitet sie seit vielen Jahren.

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