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Donnerstag, 23. Mai, 2024

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Zweitzeug*in werden

Mit der Ausstellung „Werde Zweitzeug*in“ lädt der ZWEITZEUGEN e.V. Besucher*innen dazu ein, selbst aktiv zu werden. Vom 24. September bis 17. Dezember 2023 ist sie im Jüdischen Museum Westfalen in Dorsten zu sehen.

Der Zeitzeuge Elie Wiesel sagte einst: „Jeder, der heute einem Zeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.“ Davon geleitet, erzählt der Verein ZWEITZEUGEN e.V. die Geschichten von Überlebenden der Schoa in analogen und digitalen Bildungsangeboten weiter. So werden junge Menschen zu zweiten Zeug*innen der Schoa – zu Zweitzeug*innen.

Auch in der Ausstellung „Werde Zweitzeug*in“ im Jüdischen Museum Westfalen können Besucher*innen jeden Alters, insbesondere junge Menschen, die persönlichen Lebensgeschichten Schoa-Überlebender interaktiv entdecken. Sie erzählt die (Über)Lebensgeschichten von Henny Brenner, Wolfgang Lauinger, Chava Wolf und Leon Weintraub. Ihre persönlichen Erinnerungen ergänzen altersgerechte, historische Hintergrundinformationen. Übergreifende Themen wie “Identität”, “aktueller Antisemitismus” und “Leerstellen” regen zum Nachdenken an. Die Ausstellung beinhaltet spielerische Aufgaben, die dazu ermutigen, tiefer in die Geschichten einzutauchen und selbst als Zweitzeug*in aktiv zu werden.

Ergänzt wird die Wanderausstellung durch neue Inhalte von Schüler*innen des Paul-Spiegel-Berufskollegs, die sich in einer Projektarbeit mit der Biografie der Dorstenerin Schwester Johanna Eichmann auseinandersetzten. Die Ergebnisse ihrer Recherche und persönlichen Reflexion zeigen die Bedeutung dieser lokalen (Über)Lebensgeschichten für junge Menschen heute.

stefanie.gersch
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Nicole Platzek ist als gelernte Schriftsetzerin seit vielen Jahren in der Medienbranche unterwegs. Die Mediengestalterin aus Holsterhausen wechselte vor einigen Jahren in die Medienberatung, betreut mit großem Erfolg viele Unternehmen und Geschäftsleute in Dorsten und Umgebung. Seit Frühjahr 2023 verstärkt sie das Team von dorsten.live und baut dabei auf ihr gutes Netzwerk in der Lippestadt. Hier ist Nicole Platzek zu Hause, hier arbeitet sie seit vielen Jahren.

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